Schlaf schön...
Es ist so berauschend
Den leichten Wind
Im raunenden Wald zu spüren
Es ist so schwer
Nicht hinzuhören
Wenn lockende Stimmen rufen
Es ist so beängstigend
Wenn knorrige Äste
Im Mondschein nach mir greifen
Es ist so traurig
Wenn bei der alten Linde
Der schwarze Engel bereit steht
Es ist so ermüdend
Wenn man den Traum
Der Ewigkeiten träumen wird
Es ist so kalt
Wenn ich zur Nacht
Von deinen Lippen geküßt werde
Schlaf schön...
Nimm mich mit
Nimm mich mit in deinem Herzen.
Ich brauche nicht viel Platz.
Oh bitte nimm mich mit.
Ganz nah bei dir.
In deinem Herzen sein.
Das wünsche ich mir.
Dann bist du nie allein.
Wirst auch nicht einsam sein.
Nur in deinem Herzen möchte ich sein.
Meine Gedanken sind bei dir.
Du bist bei mir.
In meinem Herzen.
So soll es immer sein.
Du.
Nur Du...
Sternenkünstler
male den Himmel in blutroten Farben
und stell dir darunter den Elfenwald vor
zu bringen des Lichtes so grosse Gaben
steigt über den Bäumen die Sonne empor
nach all den Fährnissen der tiefdunklen Nacht
das Lichte im Herzen zum Leben erwacht
die Nebel des Tages den Wiesen entsteigen
Gedanken der Sehnsucht ach könnt ich doch bleiben
im Mantel aus Strahlenfäden fein gewoben
aus silbernem Mondlicht im Dunkel zerstoben
zu schlagen die Brücke der höchsten Gefühle
über der Mondin so tiefen Wassers Kühle
wie die Farben der Nacht im Lichte zerrinnen
lässt der Tagstern die Wärme ins Herze dringen
Ich verzichte
Berührst du mich
zerbreche ich
Berühre ich mich
blute ich
Fühlst du mich
vereise ich
Fühle ich mich
schmerze ich
Siehst du mich
verschwinde ich
Sehe ich mich
weine ich
Hörst du mich
verstumme ich
Höre ich mich
zweifle ich
Willst du mich
flüchte ich
Will ich mich
verstoße ich
Hast du mich
zerstöre ich
mich
Liebeskrank ©AF
so fern und doch so nah
du bist ganz einfach wunderbar
deine nähe wärmt mein herz
dein lachen vertreibt den schmerz
deine stimme erweckt in mir
die lust! ich will jetzt zu dir
es tanzen nur die schmetterlinge
nicht mehr wichtig sind die dinge
die mein leben sonst gestalten
lasse jetzt die liebe walten
was war in deinem zaubertrank?
bin ganz deutlich liebeskrank
Nachts ©AF
Nachts sitzte ich mit Dir beim Kerzenschein,
wenn alles schläft.
Dabei fallen uns verrückte Sachen ein.
Wir lachen, lesen Gedanken und trinken Wein.
Wir stellen dem Mondmann nach,
auf daß er Deine Wünsche erfüllt,
die Du Dir damals beim Sternenfall versprachst.
Oder jagen gemeinsam das Schreckgespenst,
das Du nachts am Fenster sahst.
Werde den Mond aus den Wipfeln der Tannen schütteln,
wenn er Dir nachts zu doll ins Fenster scheint
und Dich nicht schlafen lässt.
Fange das weiße Einhorn ein für Dich,
das was Dir nachts immer im Traum erscheint.
Oder ich wecke Dich ganz sanft auf,
wenn Du im Schlafe weinst.
Schaue Dir beim schlafen zu,
denke an uns beide.
Dabei fallen mir die Augen zu.
Die Nacht geht nun zur Neige.
Wiedersehen ©AF
Ich sah dich wieder stehen.
Erinnerungen kamen auf
und Hoffnungen zuhauf.
Schlummernder Höllenschlund,
lauernde Glut im letzten Winkel
meines Herzens.
In den wenigen Minuten, die uns gegeben,
redeten wir.
Du sagtest paß auf dich auf,
aber kannst du das nicht besorgen?
Allzu leichfertig geht man mit sich selber um.
Gute Ratschläge zuhauf hast du mir gegeben.
Daraufhin Vorsätze gefasst,
wer kontrolliert ob ich sie einhalte?
Du klagst mir dein Leid,
schilderst deine Sorgen.
Dein Schmerz lässt mich nicht kalt,
warum läßt du mich nicht für dich dasein?
Nähe ©AF
Sag mir, wenn ich dich erdrücken sollte.
Ich will dich doch nur spüren.
Sag, wenn ich wie ein Schatten hinter dir stehe.
Ich folge dir auf Schritt und Tritt.
Sag mir, wenn ich dir die Luft zum Atmen nehme.
Ich will einfach nur bei dir sein.
Sag, wenn dich lange Briefe schläfrig machen.
Ich will dir in deinen Traum erscheien.
Sag mir, wenn dich meine Schwärmereien nerven.
Ich baue mir ein Traumschloss aus deinen Bildern.
Sag, wenn schlechte Tage deine Laune trüben.
Ich will dein Lichtblick dann sein.
Was auch immer ©AF
Schau mich an, siehst du mich ?
Für dich mache ich mich zum Clown.
Werde zum strahlenden Held,
zur grauen Eminenz,
zur traurigen Figur.
Such dir aus was du willst.
Ich fliege... ©AF
Halt mich nicht fest,
ruf mir nicht nach,
halt mich nicht auf,
es ist wie es ist,
alles nimmt seinen Lauf
Die Konsequenzen wären,
ein Erwachen im grauen Alltag,
ein Realisieren von Problemen,
ein Bewußtsein von Schwäche.
Ich fliege...
Lass mich meine Reise machen,
lass mich ohne Umwege ankommen,
lass aller Tage Abend sein
lass mir meinen Traum.
Es ist nur der eine.
Computerliebe ©AF
Chatte mich um Herz und Verstand,
in der hoffnung dabei beides zu gewinnen.
Bin Wachs in deinen wunderschönen Händen
forme mich dir zurecht, wie du willst.
Ich bin der Traum in deiner Nacht,
der Sonnenstrahl auch und der Tau,
und die Gänsehaut auf deinem Körper,
liege auf dir wie die zweite Haut.
Schlaflos winde ich mich im Bett,
im Gedanken neben deinem Kissen,
um aufzuwachen in der Früh.
ohne Kummer und Sorgen.
Weil du dort bist,
schön wie der junge Morgen.
Besuch am Morgen ©AF
In Gedanken, im Traum immer nur bei dir.
Du sagst: laß mich auch mal allein.
Deshalb fliege ich morgens bei dir ein,
in Gestalt eines Vogels will ich bei dir sein.
Bin angefüllt mit Liebe, haushoch sogar.
Du sagst: paß auf das du dich nicht verschluckst.
Meine Liebe macht sich früh auf die Reise,
in Gestalt einer kleinen Meise.
Will doch nur von dir gefüttert werden,
Schling deine Liebeskörner in mich rein.
Du sagst: Vöglein paß gut auf dich auf,
schon steig ich wieder dem Himmel hinauf.
"Kaputtes Huhn" ©AF
Bist der Schaum in meinem Ozean,
die Nixe die verwünscht, verhöhnt.
Kennst du dieses wundervolle Lied,
was aus meiner Lieblingsmuschel tönt?
Bist die Springflut die nie versiegt,
die Phönixe die aus meiner Wanne steigt.
Weisst du ob es Atlantis wirklich gibt,
ob mich meine Fantasie mal wieder besiegt?
Bist der Stern am Horizont der Nacht,
der einsam über mein Schicksal wacht.
Kannst du wirlich in die Zukunft sehn,
siehst du was die Liebe mit mir macht?
Bist des Leben neugieriges Kind,
und flatterst umher wie ein kaputtes Huhn.
Weist du nicht wann es richtig ist zu lieben,
und wann es besser ist es nicht zu tun?
Geh raus ©AF
Geh aus meinen Kopf heraus,
du hast dort nichts verloren,
immer wieder tauchst du darin auf,
hast mein Hirn zu deinen Heim erkoren.
Geh aus meinen Kopf heraus,
nichts hast du dort zu suchen,
such dir den der dich erträgt,
dich und dein ewiges Suchen.
Geh aus meinen Kopf heraus,
was kannst du dort schon finden,
meine Gedanken kreisen eh um dich,
für mich sind´s wie kleine Sünden.
Geh aus meinen Kopf heraus,
immer diese Schmerzen!
Geh aus meinen Kopf heraus,
aber bleib in meinen Herzen!
Weisst du? ©AF
Weisst du wieviel Sterne stehen?
Ich weiss es nicht,
hab sie schon lang nich mehr gesehen,
gingen damals fort mit dir,
nahmst sie einfach mit.
Weisst du wo der Morgen wohnt?
Ich weiss es nicht,
hab aufgehört in die Zukunft zu sehn,
wenn ich es dennoch täte,
wäre es ein Alptraum für mich.
Weisst du wo die Liebe wohnt?
Ich weiss es nicht,
hab vergessen wie sie schmeckt,
Geschmacksnerven sind abgebrüht,
wie taub und der Ofen ist aus.
Weisst du wie ich dich vermissen werde?
Du weisst es nicht,
rote Kuscheltrümmer hast du dagelassen,
liegen einfach so herum,
versperren mir den Weg.
Weisst du wie du mir fehlen wirst?
Ich weiss es nicht,
hast Baustellen in mir drin gelassen,
wolltest den Turm zu Babel bauen,
gescheitert sind schon andere daran.
Für dich... ©AF
Dein Gesicht sehe ich im Regen,
auf an die 1000 Tropfen ,
die an mein Fenster prasseln.
Denke immer nur an dich am Tag,
wohl an die hundert mal,
bist immer in meinen Kopf.
Atme die Luft ein für dich,
damit sie dir keiner nehmen kann.
Fühle den Schmerz für dich,
damit du ihn nicht fühlst.
Gebe dir den Hoffnungsschimmer,
falls du ihn nicht sehen kannst.
Trete in den Fettnapf für dich,
damit keiner über dich lacht.
Hohle die Kastanien aus dem Feuer,
weil du kein Phönix bist.
Springe ins kalte Wasser für dich,
weil du kein Fisch bist.
Steht auf wie ein Phönix ©AF
Er steht auf wie ein Phönix,
aus der Asche in den Firn,
in Wolkenreichen voller Glück,
mit Traumbildern in seinem Hirn.
Stieg empor zu nie geahnter Höhe,
im Geist echt gewünschter Liebe,
und vollen Reife bis zum Himmelsrand,
aus den Herzensgründen voller Trübe.
Er flog höher noch und höher sogar.
stieg höher als jemand es zuvor sah,
und verbrannte sich die Flügel,
stieg er dem Seelenfeuer vielzu nah.
Stieg ihm zu nah im Geiste reich.
Feuergeister warten dort zuhauf,
ihm das eisig Herz zu wärmen,
immer nimmt das Leben seinen Lauf.
für D.H. von A.F.
manchmal ©AF
manchmal
möchte ich bekommen
ohne zu geben
manchmal
möchte ich gesehen werden
ohne schreien zu müssen
manchmal
möchte ich mich erinnern
ohne traurig zu sein
manchmal
möchte ich vorwärtsgehen
ohne zurückzuschauen
manchmal
möchte ich geben
ohne übrigzubleiben
manchmal
möchte ich "Ich" sein
ohne schlechtes Gewissen
manchmal
möchte ich weinen
ohne allein zu sein
manchmal
möchte ich aufhören zu hoffen
und endlich am Ziel sein
Schade Eigentlich ©AF
Es war herrlich,
Dich kennenzulernen.
Aber niemand erfuhr davon.
Es war wahnsinnig,
ein Geheimnis mit Dir zu teilen.
Es war ein schöne Zeit,
ich war glücklich.
Und als es an der Zeit war,
unser Geheimnis preiszugeben,
erfuhren es alle und waren erstaunt.
Wir brauchten uns nicht mehr zu verstecken,
uns nicht mehr heimlich zuzulächeln.
Wir waren jetzt Freund und Freundin,
vor aller Öffentlichkeit.
Und es war aus.
Vorbei.
Einfach so.
Wie es angefangen hatte.
Einfach so.
Schade Eigentlich!
Vergangenheit ©AF
Ein neuer Traum!
Der alte kaum
Vergessen.
Nie real gewesen...
Ein neuer Tag!
Der alte lag
Im Nichts.
Im Vers eines Gedichts...
Ein neuer Weg!
Der alte geht
Verloren.
War nicht auserkoren...
Ein neues Lied!
Das alte fliegt
Davon.
Vergessen schon...
Ein neues Ich?
Das alte nicht
Vergessen.
Du hast mich nie besessen!